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02.11.25

Wo sind die Menschen am glücklichsten?

Das Glück liegt im Norden. Denn Finnland, Island und Dänemark, Niederlande, Schweden und Norwegen stehen auf der Liste der glücklichsten Länder ganz oben. Aber warum? Oder ist das wirklich so?

 "Auch in glücklichen Ländern gibt es unglückliche Menschen. Der nordische Ministerrat hat darauf 2018 unter dem Titel »In the Shadow of Happiness« hingewiesen. Es gibt sogar Hinweise darauf, dass Männer und Frauen, denen es nicht gut geht, in glücklichen Staaten besonders unter ihrem Unglück leiden. Eine in der Zeitschrift »Scientific Reports« erschienene Studie legt nahe, dass viele von ihnen sich geradezu zum Glücklichsein verpflichtet fühlen. Dieser Druck kann ihr Wohlergehen zusätzlich negativ beeinflussen – ausgerechnet im glücklichen Norden."

Wo wohnen denn die unglücklichsten Menschen? Und welche Bevölkrungsgruppen sind das?



19.10.22

Intelligenz und Glück

 Einige Quellen behaupten, Intelligenz mache glücklich, andere sagen, dass sie unglücklich mache. Wie siehst du die Lage? Lies die Links und bilde dir ein eigenes Urteil und begründe es.


15.12.21

Möglichkeiten der mRNA-Therapie

  Die Arbeit mit mRNA ist sehr praktisch, denn man kann damit eine Gebrauchsanleitung oder Benutzerhinweise in die Zelle einbringen und die Zelle baut dann nach diesem Rezept selbst das Medikament. Andererseits ist die mRNA nicht allzu stabil, so dass sie nach etwa 14 Tagen wieder vollständig abgebaut wird und nichts übrig bleibt.

Man kann die mRNA-Therapie nicht nur für Impfungen, sondern auch gegen Krebs oder zur körpereigenen Herstellung von Medikamenten benutzen. Es gibt viele interessante Anwendungsgebiete.

09.05.21

Wer glaubt Verschwörungstheorien

 Welche Persönlichkeiten glauben besonders gerne Verschwörungstheorien? Dazu ist jetzt eine detaillierte Studien herausgekommen. Ergebnis: Nicht Alter, Geschlecht, soziale Herkunft oder Einkommen sind entscheidend, sondern der Faktor Intelligenz und die (mehr oder weniger gute) Fähigkeit schnell und komplex denken zu können.

Den Bericht über die Studie kann man zusammengefasst bei Spektrum lesen oder auf Englisch als Originalartikel von der Uni Cambridge: https://royalsocietypublishing.org/doi/10.1098/rstb.2020.0424

03.02.21

Es gibt vier Lerntypen

1. Welche 4 Lerntypen werden in diesem Text erklärt?

2.  Jeder lernt anders am besten. Was sind deine Vorlieben? Zu welchem Lerntyp gehörst du? Woran erkennst du das?

3. Wenn das Lernen nicht gut funktioniert, kann das verschiedene Gründe haben. Nicht immer ist die falsche Lernmethode schuld. Was kann noch das effektive Lernen behindern?

Vokabeln:

aplicar – anwenden
r Stoff, e – aqui: materia
verinnerlichen – interiorizar, asumir
ansiedeln – asentar
umstritten – discutid@
r Beweis, e – prueba, indicio
e Wirksamkeit – efectividad
berühren – tocar
verraten – delatar
bewältigen – afrontar
unverbindlich – no vinculante
anhand = mittels = mithilfe
in Betracht ziehen – tener en consideración
untersuchen = analysieren
vornehmlich = vor allem
s Maß = medida, cantidad
r Vorrang – preferencia
geeignet – apropiad@
ausfallen – aquí: salir
einstellen – aquí: darse
r Puffer, - - amortiguador
e Verzögerung, en – retrasos
zwischendurch – intercalad@, enmedio
abschalten – desconectar


21.01.21

Menschen und Affen

Setz deine bisherigen Kommentare und Schlussfolgerungen - insbesondere zum Text im Kursbuch auf Seite 38 - in Beziehung zu diesem Texausschnitt von der Seite der Max-Planck-Gesellschaft.

Mach dir Notizen zum Thema, indem du die gegensätzlichen Aussagen gegenüberstellst. Achte auch auf indirekte Hinweise und Anspielungen.


Evolutionäre Grundlagen kindlicher Kooperation


Es ist bekannt, dass sich Schimpansen und andere Menschenaffen regelmäßig an diversen gemeinsamen Aktivitäten beteiligen: Sie ziehen zusammen umher und gehen in sozialen Gruppen auf Nahrungssuche; sie unterstützen einander bei Kämpfen innerhalb der Gruppe und verteidigen die Gruppe nach außen gegen artgleiche Außenseiter und Raubtiere. Die beeindruckendste Gruppenaktivität unter Menschenaffen stellt die Verfolgungsjagd anderer Affen durch Schimpansen dar. Gewöhnlich eröffnet ein Tier die Jagd, die anderen sperren die möglichen Fluchtwege. Zuletzt erhält der Schimpanse, der die Beute schließlich ergreift, das meiste Fleisch. Da er den Kadaver jedoch allein nicht bewältigen kann, bekommen üblicherweise alle Beteiligten (und viele Unbeteiligte) zumindest einen Teil des Fleisches.
Das gemeinschaftliche Jagen des Menschen unterscheidet sich stark hiervon. Während Schimpansen um die Beute rangeln und drängen, bringen die meisten menschlichen Gruppen eine große Beute ins Lager und teilen dort die Nahrung nach wechselseitig vereinbarten Regeln „gerecht“ auf. Während bei der Jagd der Schimpansen jeder versucht, den Affen selbst zu fangen und andere Schimpansen nicht unterstützt, helfen menschliche Jäger ihren Mitjägern, indem sie Waffen reparieren, Schneisen schlagen, Kinder tragen oder Jagdtechniken weitergeben. Kurzum: Schimpansen haben kein gemeinsam vereinbartes Ziel – sie kennen kein „Wir“, das die Beute fängt, teilt und den Anderen gegebenenfalls unterstützt. Schimpansen haben keinen Sinn für eine Verpflichtung, gleich in welcher Hinsicht.
Plausibel erscheint vor diesem Hintergrund das evolutionäre Szenario, das mit der Herausbildung der Gattung Homo vor zwei Millionen Jahren eine Veränderung eintrat, die dem Menschen nicht länger erlaubte, auf die zuvor übliche Weise – vermutlich einzeln, so wie es Affen noch heute tun – Nahrung zu beschaffen. An einem bestimmten Punkt, wahrscheinlich innerhalb der letzten 500.000 Jahre, begann der Mensch die Jagd auf Großwild sowie das Sammeln von Pflanzen und Honig gemeinschaftlich zu betreiben, was am günstigsten in der Kooperation vieler einzelner Individuen zu erreichen ist. Somit waren die Weichen für das Können und Wollen zur „geteilten Intentionalität“ gestellt, die auch heute bei Kleinkindern erkennbar ist. Individuen, die über dieses Können und Wollen verfügten, profitierten stärker von der neuen gemeinschaftlichen Lebensweise als jene, die dies nicht aufwiesen. Abbildung 4 zeigt jene sechs Bereiche sozialer Aktivität, in denen sich Mensch und Affe voneinander unterscheiden.

Folgerung

Menschen leben weitaus kooperativer zusammen als ihre engsten Verwandten, die Menschenaffen. Bereits Kleinkinder beginnen, gemeinsam Ziele zu setzen, gemeinsam Aufmerksamkeit herauszubilden und zugleich die damit verbundenen individuellen Rollen und Perspektiven abzuschätzen. Diese Art sozialer Teilhabe wird bis zu jenem Punkt ausgedehnt, an dem menschliche Individuen breit angelegte gesellschaftliche Institutionen schaffen und sich in diese einbringen. In diesen Institutionen verfolgt zum einen die Gruppe ein gemeinsames Ziel, zum anderen nimmt jedes Mitglied eine eigene Rolle ein. Die menschliche Neigung zu kooperieren – die auf der artspezifischen Fähigkeit und Motivation zur „geteilten Intentionalität“ beruht – spielt demnach eine entscheidende Rolle, sowohl in der Entwicklung menschlicher Kulturen als auch in der Ausprägung menschlicher kognitiver Fähigkeiten als deren Grundlage.
Raubtier - depredador
Verfolgung - persecución
Flucht - huída
bewältigen - poder con ello
üblicherweise - lo que es uso/práctica
e Beute - presa
rangeln - pelearse
e Schneise, n - vereda
e Hinsicht, en - aspecto
s Großwild - animales de caza mayor
die Weichen stellen - poner la aguja
abschätzdn - evaluar
e Teilhabe - participación
ausdehnen - extender
sich einbringen - aportar, participar
e Neigung, en - inclinación
beruhen auf - basarse en
e Grundlage, n - base
 

12.12.20

Das Leben in der Steinzeit

 Ein Ausflug in die Steinzeit. Der Journalist lebt in einem 6-wöchigen Feriencamp, wo sich das Leben wie in der Steinzeit abspielt.

07.03.20

Die Gen-Schere CRISPR/Cas9

Die Entdeckerin der Gen-Schere CRISPR/Cas9, Emmanuelle Charpentier, ist eine schillernde Persönlichkeit, die noch lange nicht am Ende ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit angekommen ist. Nachdem sie an den renommiertesten Universitäten und Instituten in Frankreich, den USA und in Schweden gearbeitet hat, ist sie jetzt in Berlin tätig. Zur Zeit arbeitet sie gleichzeitig als Humboldt-Professorin (Humboldt-Universität Berlin) und am Max Planck-Institut für Infektionsbiologie (ebenfalls in Berlin). Nachdem sie und ihr Team diese einmalige Entdeckung gemacht haben, die in so vielen Bereichen zur Anwendung kommen kann, wird sie schon als Nobelpreiskandidatin diskutiert, nachdem sie schon mehrere internationale wissenschaftliche Auszeichnungen bekommen hat.




bahnbrechend - inovador                r Baustein, e - pieza de ensamblaje         ausgezeichnet - excelente
e Entdeckung,en- descubrimiento  einsetzen - aplicar, meter                         nachgefragt - requered@
entschlüsseln - decifrar                  eingreifen - intervenir                              schmeicheln - halagar
eindringen - invadir                       ertragreich - rentable                                fortsetzen - continuar
unschädlich - no dañin@               schwelen - arder escondidamente            gelassen - aquí: relajad@
s Werkzeug, e - herramienta          in Anspruch nehmen - tomar el derecho  es klappt - funciona
                                                       zuversichtlich -  optimista

Hier sind noch zwei weitere Berichte über diese überaus interessante Persönlichkeit und ihre herausragenden Entdeckungen, denn man sollte sie kennen.

Aber worum geht es bei der Gen-Schere CRISPR/Cas9 eigentlich? Hier ein Bericht über die Geschichte und die neuesten Errungenschaften der Gentechnik. Was ist das Besondere an CRISPR/Cas9? Warum macht es die Forschung so viel billiger? Und: Kann diese Technik auch bei der Bekämpfung von Krankheiten helfen? Welche Gefahren bringen diese neuen Möglichkeiten mit sich?

Beitrag mit Untertiteln:

Detaillierter Beitrag:


Hier ist noch ein kritischer Beitrag zur Genmanipulation (mit Untertiteln):



29.01.20

Auch dunkle Persönlichkeiten kennen Empathie



Emotionale Intelligenz kann man erlernen

Hier ist der Artikel von Spektrum, der erklärt, wie das geht.



Internat für Hochbegabte

Wie stellst du dir eine Internatsschule für Hochbegabte vor?
Was könnte SchülerInnen und Eltern veranlassen, dort hinzugehen?
Was meinst du, wie teuer das sein könnte?

Sieh dir jetzt das Video an:


Sind deine Vermutungen bestätigt worden?

Wenn du hochbegabte Kinder hättest, würdest du sie dann auf dieses Internat schicken? Warum (nicht)?

14.05.19

Die Macht von Facebook

Alle wissen, dass Facebook sehr viel Macht hat. Aber wie genau funktioniert das? Das erklärt der Moderator Ranga Yogeshwar beim ZDF in diesem Video aus der Reihe Quarks & Co:

https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/quarks-und-co/video-soziale-medien-wie-viel-macht-facebook-wirklich-hat-100.html


Auch diese Video vom Fernsehsender ARTE über die Digitalisierung in China könnte dich interessieren:

http://mediathek.daserste.de/Weltspiegel/Unsere-digitale-Zukunft-China-und-die/Video?bcastId=329478&documentId=58613028

31.01.19

Erfindungen der Steinzeit



1. Was glaubst du, was die größten Erfindungen der Steinzeit sind? Welche werden in dem Film genannt? Sieh dir den Film an und erstell eine Liste.



2. Wie viele Frauen siehst du in diesem Dokumentationsvideo?  In welchem Zusammenhang werden sie dargestellt?

06.01.19

Versuchsprotokoll im Physik- oder Chemieunterricht



Und jetzt schreib selbst ein Versuchsprotokoll zu einem der Versuche aus dem Unterricht!
Hier sind noch mehr Videos, in denen du Unterrichtsversuche aus dem Chemie- oder Physikunterricht sehen kannst.
- Kerze löschen mit Essig und Backpulver
- Die Essig-Backpulver-Bombe
- Das Rotkohlexperiement
- Schwimmende Büroklammer
- Kompass selbst bauen
- Wasser, Pfeffer und Spülmittel

Wenn du noch mehr darüber wissen willst, wie der Chemieunterricht in Deutschland aussieht, dann sieh dir doch einmal die Internetseite von diesem Lehrer an.

Diese Links können dir helfen:
- Rotkohl als Indikator
- Backpulver und Essig

Beipackzettel von Medikamenten

Hier sind die Links zu den Beipackzetteln von Aspirin und Marcumar. Da Aspirin viel öfter verkauft wird, ist der Beipackzettel sprachlich gut verständlich formuliert. Die Angaben zu Marcumar enthalten ebenfalls alle wichtigen Informationen.

Bevor du wirklich die Texte selbst liest, versuch bitte, folgende Wörter aus dem Zusammenhang heraus zu übersetzen:

Beipackzettel
Anwendung
Darreichungsform
Einnahme
Wirkstoff
Bestandteil
Wechselwirkung
Nebenwirkung
rezeptfrei
verschreibungspflichtig
schmerzstillend
entzündungshemmend
überempfindlich
Schwellung
Heuschnupfen,
Nasenschleimhaut
Nierenschädigung
Nierenversagen
eingeschränkte Leberfunktion
Magengeschwür
Darmblutung
Bluthochdruck
Blutgerinnung
blutdrucksenkend
Schwangerschaft
Stillzeit
Vorsichtsmaßnahme
verkehrstüchtig
Beieinträchtigung